Vegane Weine

Gelatine, Hühnereiweiss, Hausenblase oder auch Kasein werden oft bei der Klärung von Weinen eingesetzt. Im fertigen Wein sind diese Hilfsmittel nicht mehr vorhanden. Somit werden sie nicht wirklich verzehrt. Dennoch ist es störend, dass weiterhin tierlicheProdukte einem pflanzlichen Produkt zugeführt werden. Hühnereiweiss muss neuerdings in der EU deklariert werden - alles andere  nicht. Abklärungen haben ergeben, dass tierliche Produkte meist billiger sind als pflanzliche Eiweisse. Wie viele ausgezeichnete Weinproduzenten beweisen, ist ein Verzicht ohne Qualitätseinbussen möglich. Die Angaben beziehen sich auf direkte Anfragen beim Produzenten oder beim Lieferanten per E-Mail. Wichtig: Ob jeweils alle Weine eines Produzenten vegan sind, ist nie zu 100% sicher. In der Regel werden die aufgeführten Weinproduzenten auf Anfrage per E-Mail relativ rasch eine verlässliche Antwort für einen bestimmten Wein geben können. Selbstverständlich handelt es sich nicht um eine Zertifizierung sondern um reine Informationen. Berücksichtigt wird nur der Weinbereitungsprozess (direkter Kontakt der eingesetzten Produkte mit dem Wein) und nicht der Rebbau oder auch der Einsatz von Reinigungsmitteln im Keller. Wenn ein Weinbauer beispielsweise Pferde im Rebberg einsetzt, bleibt dies unberücksichtigt. Bei Gemüse, Früchten oder auch Getreide lässt sich dies auch nicht wirklich vernünftig überprüfen. Auch der Klebstoff für die Etiketten hat keinen Einfluss. Das ist meine persönliche Einschätzung über vegane Weine. Wer ganz sicher sein will, verlässt sich auf vegan zertifizierte Weine. Die Regeln beim Wein sind dazu sehr streng. Dies ist meist auf der Homepage des Produzenten ersichtlich.

 

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